Glossar / Begriffe

A

Abbau Wasserbett: Sollte bei beruhigten Wasserbetten immmer mit einer entsprechenden Vakuumpumpe geschehen, damit keine Vliese verrutschen können. Auch die von manchen Herstellern in diesem Zusammenhang "gepriesenen" "befestigten" Vliese verrutschen ohne Benutzung einer Vakuumpumpe schnell.

Allergiker: Eine regelmäßig gereinigte Wassermatratze entspricht hohen Hygieneansprüchen. Haare und Hautschuppen können sich nicht im Inneren der Matratze sammeln. Gepflegte Wasserbetten sind Milbenfrei.

Auflage: Auch Oberdecke / Cover oder Liner genannt. Die Wasserbettenauflage entscheidet über den Liegekomfort mit. Sie sollte nicht nur gut zu pflegen und strapazierfähig sein, sondern auch dehnfähig und Feuchtigkeit vom Körper gut aufnehmen und abgeben. Spezielle Auflagen erfüllen Zusatzanforderungen, zum Beispiel bei trockener Haut oder Schimmelpilzallergie. Die Auflage wird bei Softside-Wasserbetten mit einem Reißverschluss am Bezugboden festgemacht. Genormte Reißverschlüsse sorgen für eine Kompatibilität vieler Oberdecken und der Chance, später ohne großen Aufwand eine neue Oberdecke zu montieren.

B

Beruhigung: Die Wasserbett-Beruhigung sorgt für ein weniger wackliges Wasserbett. Sie erfolgt meist über in die Wassermatratze eingelegte Vliese und ist in verschiedenen Abstufungen von freeflow bis voll beruhigt zu erhalten. Eine Norm gibt es dafür nicht, so dass gleichklingende Namen verschiedener Hersteller leider unterschiedliche Beruhigungen sein können. Den manchmal im Internet zu lesenden "Tipp" als "Anfänger" erstmal zu hohen Beruhigungen zu greifen halten wir übrigens aus schlaforthopädischer Sicht für blanken Unsinn.

Bettgestell: Sofern das Bettgestell keinen Boden hat, ist es fast immer möglich, ein Wasserbett in ein bestehendes Bettgestell zu integrieren. Begrenzende Faktoren sind Größe und Gewicht der Schläfer, die eine Mindestlänge bzw. Mindestbreite eines Wassersystems erfordern, damit es funktioniert.

Bodenbelastung: Ein gefülltes Wasserbett liegt in der Regel unter 250kg/m2 und damit unter Bücherregalen, Geschirrschränken, etc.

C

Capliner: siehe Topliner

Carbonheizung: extrem strahlungsarme und effiziente Wasserbettenheizung. Bei Waterbed Discount als T.B.D. Carbonheater Classic oder als digitale Version IQ zu haben.

Conditioner: siehe Konditionierer

Cover: siehe Auflage

D

Dämpfung: Anderer Begriff für Beruhigung.

Druckentlastung: In einem auf Ihre Körperanatomie eingestelltem Wasserbett liegen Sie weitgehend Druckfrei.

Dualsystem: meist gewählte Wasserbett-Variante bei Doppelbetten (Im gegensatz zum Monosystem). Vorteile: Kaum gegenseitige Beeinflussung durch zwei getrennte Matratzen. Individuelle Temperaturwahl und Dämpfungsstufe sind nur im Dualsystem möglich.

Elektrosmog: Bei modernen Marken-Wasserbetten ist Elektrosmog kein Thema mehr. Heizungen sind extrem strahlungsarm und unterbieten Radiowecker, Nachttischlampen oder Handys in der Regel deutlich. Zudem könnten die Heizungen über Nacht auch ausgestellt werden.

Entspannungsschmerz: Auf herkömmlichen Matratzen wurde der Körper, insbesondere im Hüft- / Steißbereich oft jahrelang gestaucht. Im Wasserbett kann die Wirbelsäule nun auch in diesem Bereich ihre natürliche Form beibehalten. Oft entspannt sich dort dann in den ersten Tagen die Muskulatur, was zu einem muskelkaterähnlichen Gefühl führen kann. Sollte nach 2-3 Tagen erledigt sein.

F

Fliese: siehe Vliese

Freeflow: Ein Wasserbett ohne Beruhigung. Volles Wasserbettengefühl, extreme Druckentlastung. Dafür recht "wackelig".

Füllmenge / Füllhöhe: Die richtige Wassermenge ist ein ausschlaggebender Faktor bei einer Wassermatratze. Die Wassermenge entscheidet über die Position der Wirbelsäule und ist somit gesundheitsrelevant. Falsche Füllmengen führen oft zu Schafproblemen bis hin zu Schmerzen. Die richtige Füllmenge hängt von Faktoren wie Körpergewicht, Körpergröße, Bettgröße, verwendeter Auflage, Beruhigungsstufe und Schlafgewohnheiten sowie eventuell vorhandener Krankheitsbilder ab.

G

Gewicht: Ein gefülltes Wasserbett liegt in der Regel klar unter 250kg/m2 und damit unter Bücherregalen, Geschirrschränken, etc.

Gewichtsverteiler: Um Punktbelastungen von zum Beispiel Laminatböden zu vermeiden befinden sich im Wasserbettsockel Gewichtsverteiler. Damit sind Wasserbetten in der Regel "bodenschonender" als Bücherregale.

H

Härtegrad: Grundsätzlich sind alle Wasserbetten gleich hart. Als "weich" empfunden werden Wasserbetten hauptsächlich, weil sie den Körper abmodellieren und somit den Auflagedruck gegenüber Matratzen deutlich verringern. Das ist aber gerade einer der Hauptvorteile von Wasserbetten. Stark beruhigte Wasserbetten erscheinen genau aus diesem Grund als etwas "härter" - es ist einfach die Punktelastizität geringer, weil die Vliese dem Körper einen Widerstand, ähnlich einer Matratze, entgegensetzen und der Körper nicht mehr frei vom Wasser getragen wird.

Hardside Wasserbett: Ein Wasserbett, bei dem die Wassermatratzen direkt in einem Holzrahmen liegen und von einer "Stand-up" Sicherheitswanne umgeben sind. Ein- und Ausstieg sind meist etwas schwerer und der Stromverbrauch höher als beim Softside Wasserbett. Dafür benötigt es etwas weniger Platz und das Liegegefühl kann noch direkter sein. Das Ur-Wasserbett.

Heizung: Ein Wasserbett ist beheizt. Das sorgt für eine Muskelentspannung und ein angenehmes "ins Bett gehen". Die Heizungen sind thermostatgesteuert, sehr strahlungsarm und ermöglichen ein individuelles Schlafklima. Durch die Temperatursteuerung schwitzt man übrigens im Wasserbett im Sommer weniger als auf Matratzen.

Hygiene: Wasserbetten sind extrem hygienisch. Die Oberdecken sind abnehm- und waschbar, das Vinyl kann einfach gereinigt werden. Hausstaubmilben ade!

I

Inliner: Sicherheitswanne, die etwas um den Wasserkern herumgezogen wird und nicht über den Schaumrahmen geht. Vorteil: kann nicht verrutschen, Nachteil: verringert etwas den Liegekomfort.

K

Karbonheizung: siehe Carbonheizung

Keramische Heizung: bewährte Wasserbettenheizung. Strahlungsarm. Eine Keramik fungiert als dabei in der Regel als Isolierung oder als Widerstand.

Kondenswasser: Feuchtigkeit zwischen den Wasserkernen hat in der Regel drei Ursachen: zu niedrige Wassertemperatur, stark unterschiedliche Wassermatratzentemperaturen ohne passende Thermotrennung oder falschen Lüften des Wasserbettes.

Konditionierer (Conditioner): "Frischhaltemittel" für das Wasser in der Wassermatratze. Regelmäßig angewendet verhindert es die Bildung von Bakterien im Wasser. Hochwertige Konditioner haben nicht nur höhere Wirkstoffanteile als Einfachmittel, sie beinhalten in der Regel auch Zusatzstoffe wie Entschäumer. Auf dem Markt sind teilweise völlig verschiedene Produkte erhältlich (zum Beispiel Bio-Konditioner, Still Aqua oder Konditioner basierend auf Benzalkoniumchlorid, ...) Die verschiedenen Konditionierersysteme vertragen sich teilweise nicht untereinander.

L

Leichtgewicht: Hierbei handelt es sich um maximal 10cm hohe Wassermatratzen in einem kleinen, eigenen Schaumgestell welches direkt auf bestehende, stabile Lattenroste gelegt werden kann. In der Regel nur für Leichtgewichte (Kinder) geeignet.

Liegefläche: Reale Liegefläche auf Wasser beim Wasserbett. Durch den äußeren Schaumrahmen haben Softside-Betten eine geringere Wasserliegefläche als eine Matratze, werden in der Regel also größer gewählt.

Liner: siege Auflage

Lyocell: hochwertiges Material für Oberdecken (Liner) von Wasserbetten. Excellent in der Feuchtigkeitsaufnahme, -verteilung und -abgabe. Schnelltrocknend, angenehm auf der Haut. Lyocell ist aus dem Rohstoff Holz und daher ein nachwachsender Rohstoff.

M

Medicott: Medicott ist kein Material für Wasserbettauflagen wie viele denken, sondern ein Verfahren einer speziellen Vorreinigung von Baumwollfasern. Medicott behandelte Wasserbettenbezüge werden, sofern sie regelmäßig gereinigt werden, auch bei längerer Feuchthaltung nicht von Schimmelpilzen befallen. Pilze sind eine der Hauptursachen für Allergien.Dieses spezielle Verfahren kommt trotz alledem komplett ohne Fungizide und Bakterizide aus. 

Monosystem: Im Wasserbett liegt nur eine Matratze. Bei Einzelbetten Standard, bei Doppelbetten wählt man meist Dualsysteme um unterschiedliche Temperaturen und Dämpfungsstufen wählen zu können und die gegenseitige beeinflussung zu minimieren.

N

Nähte:  Die empfindlichsten Stellen einer Wassermatratze sind die Nähte. Grundsätzlich gilt: Je weniger Nähte, vor allem im Liegebereich, desto besser. Moderne Wasserbetten werden hochfrequenzverschweißt. Da an den Nähten Zugkräfte wirken sind diese im Gegensatz zu Löchern in der Fläche meist nicht dauerhaft zu reparieren. Hier auf lange Herstellergarantien achten.

O

Oberdecke: siehe Auflage

Outliner: Sicherheitsfolie, die über den Schaumrahmen gespannt wird. Vorteil: besserer Liegekomfort als beim Inliner. Nachteil: kann mit der Zeit durchs ein- Aussteigen etwas verrutschen und sollte beim Reinigen mal nachgezogen werden.

P

Pflege: Die Wassermatratze muss in regelmäßigen Abständen mit Vinylreiniger behandelt werden, da Salze und Schmutz die Lebensdauer der Matratze verkürzen (und um die Hygienevorteile eines Wasserbettes auch zu nutzen). Dem Wasser sollte ebenfalls regelmäßig ein Konditionierer nach Herstellerangabe beigemischt werden, um Bakterienbildung vorzubeugen. Die Textilauflagen sind gemäß Herstellerangaben zu Pflegen.

Platzen: Um eine Wassermatratze zum Platzen zu bringen, bedarf es eines enormen Druckes. Verschiedene Fernsehsender haben versucht ein Wasserbett platzen zu lassen. Footballmannschaften, Cheerleader in High-Heels, Geländewagen und Elefanten haben es nicht geschafft. Sie?

Podest: siehe Unterbau

R

Reparatur: Die Wassermatratze ist in der Regel nicht so einfach kaputt zu bekommen. Ein Loch in der Matratzenfläche lässt sich meist sogar im befüllten Zustand reparieren. Vor allem bei der Lecksuche tut man sich im befüllten Zustand viel leichter, weil man sonst nicht mehr sehen kann, wo Wasser austritt. 

S

Schwangerschaft: Durch die Druckentlastung vorstehender Körperpartien im Wasserbett ist es für Schwangere möglich bis zum letzten Tag der Schwangerschaft in jeder Haltung, also sogar auf dem Bauch, zu liegen.

Schwebeschlaf: Durch die weitgehende Druckentlastung im Wasserbett spricht man auch vom Schwebeschlaf oder schwebendem Schlafsystem.

Schwitzen: In einem Wasserbett schwitzt man bei richtiger Einstellung nicht mehr als in einem herkömmlichen Bett. Im Gegenteil: Im Sommer kann überschüssige Wärme von Wasser besser abgeführt werden, als von herkömmlichen Matratzen. Viel mehr Info unter: "Die ersten Tage"

Schwitzwasser: Feuchtigkeit zwischen den Wasserkernen hat in der Regel drei Ursachen: zu niedrige Wassertemperatur, stark unterschiedliche Wassermatratzentemperaturen ohne passende Thermotrennung oder falschen Lüften des Wasserbettes.

Seekrankheit: Es ist bisher kein Fall von Seekrankheit durch eine Wassermatratze bekannt. Wiegende Bewegungen sind sogar schlaf- und entspannungsfördernd, denken Sie an Kleinkinder. Babies schwimmen im Mutterleib im Fruchtwasser. Da ist maximal den Müttern schlecht ;).

Sicherheitswanne: Die Sicherheitswanne verhindert, das aus der Wassermatratze austretendes Wasser in die Wohnung laufen kann. Sie sollte aus dem gleichen Material wie die Wassermatratzen sein.

Silvertouch Bezug: high end Wasserbettenbezug. Dieser wird mit 3% Silberfäden durchwoben und bietet eine dauerhafte, natürliche anti-mikrobielleaktive Funktion, eine  Geruchsneutralisierung, hervorragende anti-statische Wirkung und Neutralisierung von Magnetfelder

Sockel: Ein Wasserbett steht auf einem Sockel. Dieser verteilt das Gewicht gleichmäßig über mehrere Quadratmeter. Sockel sind in diversen Dekoren, Echtholz und sogar als Schubladensockelversion erhältlich.

Softside Wasserbett: Ein Wasserbett, das einen Schaumstoffrahmen besitzt (im Gegensatz zum Hardside). Das Wasserbett kann dadurch frei stehen und benötigt kein Bettgestell. Der Schaumrahmen isoliert zusätzlich und dient als bequeme Ein- / Ausstiegshilfe. Dafür verringert der Softsiderahmen die nutzbare Liegefläche des Wasserbettes.

Splitrahmen: Von einem Splitrahmen spricht man, wenn der Schaumrahmen in ein Ober- und ein Unterteil zweigeteilt ist. Dies erleichtert bei Wasserbetten mit Bettgestell dass Beziehen mit dem Spannbettlaken, da man dieses nur über den oberen, sichtbaren Teil des Schaumrahmens ziehen muss. Der untere Teil des Schaumrahmens "verschwindet" hinter dem Bettgestell. Achtung: Hier ist es wichtig, dass Bettgestell, Splitrahmen und gegebenenfalls Sockelhöhe aufeinander abgestimmt sind. Es gibt auch frei stehende Wasserbetten mit Splitrahmen. Hierbei ist der untere Schaumrahmen in der Regel mit Stoff oder Leder bezogen oder durch ein Holz-/Kunststoffteil ersetzt. Das Wasserbett wirkt durch den geteilten Rahmen dann oft weniger "wuchtig".

Stand-up: Selbststehende Sicherheitsfolie bei Hardside-Wasserbetten.

Statik: Ein Wasserbett bringt ca. 200kg/m2 auf die Waage. Das ist in der Regel weniger als viele andere Möbelstücke, wie Geschirrschränke, Bücherregale oder der Esstisch mit 6 Personen... Wohnungen nach deutschen Baunormen sollten Sie komplett mit Wasserbetten auslegen können ohne sich Sorgen zu machen. Ein Vollbad (mit viel mehr als knapp 20cm Wasser) trauen Sie sich ja auch ;). Es gibt auch schon Gerichtsurteile pro Wasserbett und mir ist keines gegen ein Wasserbett bekannt.

Strahlung: natürliche Erdstrahlen (Wasseradern) werden durch stehende Gewässer, also auch Wasserbetten teilweise abgeschirmt. Stromstrahlung ist bei modernen Wasserbetten geringer als bei den meisten Radioweckern, Nachttischlampen etc.. Ein Abstellen der Wasserbettheizung über Nacht wäre aber aufgrund der guten Isolierung auch kein Problem.

Strom / Stromverbrauch: Der Stromverbrauch eines Wasserbettes ist abhängig von der Umgebungstemperatur, der Isolierung des Wasserkerns und der eingestellten Temperatur. Softside-Wasserbetten sind seitlich durch den Schaumrahmen gut isoliert. Die obere Textabdeckung (Bettzeug / Tagesdecke) trägt natürlich ebenfalls zur isolierung bei. Die Stromkosten eines Dualsystems liegen bei etwa 5-8 Euro im Monat.

Stromausfall: Spätestens wenn der seltene Fall passiert, taucht die Frage auf: Was passiert eigentlich bei Stromausfall mit dem Wasserbett? Zunächst einmal passiert nicht viel. Die Heizung arbeitet nicht mehr, das Wasser würde bei langer Dauer des Ausfalls langsam abkühlen. Da das Bett in einer Nacht, abhängig von Raumtemperatur, Isolierung, etc.... nur ca. 0,5° C verliert, wirkt sich das kaum merklich  aus. Weder das Bett noch der Schlafkomfort leidet in diesem Fall.

T

Temperatur: Die Wasserbetttemperatur wir mittels eines Thermostates konstant gehalten. Die optimale Temperatur hängt von der Hauttemperatur und persönlichem Empfinden ab. Oft liegt die Hauttemperatur bei Frauen 1/2 Grad über der von Männern. Typische Sommertemperaturen für ein Wasserbett sind 27-29 Grad, typische Wintertemperaturen 28-31 Grad. Achtung: man schwitzt bei zu kalt eingestelltem Wasserbett, da der Körper dann versucht, seine Umgebung aufzuwärmen. Auch kann sich unter 27 Grad vermehrt Schwitzwasser im Wasserbett bilden.

Thermotrennung: Bei stark unterschiedlichen Wassertemperaturen in Dualsystemen kann es zu Schwitzwasserbildung zwischen den Wasserkernen kommen. Hier sollte eine geeignete Thermotrennung verwendet werden.

Tiefschlafphasen: Durch die gleichmäßige Druckverteilung dreht man sich im Wasserbett erheblich weniger, als auf herkömmlichen Matratzen. Dadurch verlängern sich die regenierenden Tiefschlafphasen.

Topliner: Auch Capliner genannt. Ein "Schonbezug" für die Wasserbettmatratzen. Wird unter der Auflage direkt über die Wassermatratzen gezogen und verhindert, dass die Wassermatratze direkt mit Hautschuppen und Salzen in Verbindung kommt. Eine Pflegeerleichterung aber auch wieder eine Schicht mehr zwischen Ihnen und dem Wasser. Topliner werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Nicht jedes Material ist gleich gut im Wasserbett geeignet.

U

Unosystem: Eine durchgehende Wassermatratze. Normal im Einzelbett, möglich aber oft nicht zu empfehlen im Doppelbett. Siehe Dualsystem.

Unterbau (das Bettgestell). Es gibt zahlreiche Unterbauten in unterschiedlichsten Materialien und Formen. Siehe auch Sockel.

V

Vinyl: Aktuelle Marken-Wasserbetten werden aus schadstoffarmen Vinylen hergestellt. Berüchtigte Phthalate oder Schwermetalle (die in den meisten normalen Matratzen übrigens enthalten sind) sind bei modernen Marken-Wasserbetten minimiert bzw. kaum vorhanden.

 

Versicherung: Sollte der unwahrscheinliche Fall eines Schadens eintreten: Neben der Gebäudeversicherung, die für Wasser aus Leitungswasser zunächst in Frage kommt (Neuwertversicherung) könnten Hausratversicherung für Schäden an eigenem Eigentum (Neuwertversicherung, prüfen, ob Aquarien und Wasserbetten enthalten) und zuletzt auch Privathaftpflicht für Schäden an Eigentum anderer (Zeitwertversicherung) in Frage kommen.

W

Wärme: Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen wird dem Körper beim Wasserbett keine Wärme entzogen. Das entlastet den Körper von eigener "Wärmearbeit", fördert die Durchblutung und die Entspannung der Muskelatur und sorgt für eine optimale Regeneratin.

Wasserbettpflege: siehe Pflege

Wasserkern:  Bezeichnung für die Wassermatratze, also die Hülle in der sich das Wasser befindet. Der Wasserkern ist gegebenenfalls zur Wellenberuhigung mit Vliesen gefüllt.

Wassermatratze: zwei Bedeutungen: a) Wasserkern, b) eine Wassermatratze nennt man auch Leichtgewicht-Wasserbett. Hierbei handelt es sich um maximal 10cm hohe Wassermatratzen in einem kleinen, eigenen Schaumgestell welches direkt auf bestehende, stabile Lattenroste gelegt werden kann. In der Regel nur für Leichtgewichte (Kinder) geeignet.

Wasserschaden: Moderne Wasserbetten liegen in einer Sicherheitswanne, die im Defektfall austretendes Wasser aufnimmt, damit nichts in die Wohnung läuft.

Wellenberuhigung: Meist mittels in den Wasserkern eingelegter Vliese wird das "Schwappen" des Wassers verringert. Siehe auch Beruhigung.

Alle Angaben sind sorgfältig und nach besten Wissen zusammengetragen. Eine Gewähr für Fehlerfreiheit kann aber natürlich nicht übernommen werden.

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