Warum Wasserbett?

Warum ein Wasserbett und kein Boxspring-Bett oder "Schweizer Bett"?

6 gute Gründe für ein Wasserbett - und die "Nachteile":

Entspannung für die Bandscheiben

Der menschliche Körper erholt sich im Schlaf. Das gilt für den Geist ebenso für den  gesamten Bewegungsapparat. Insbesondere die Bandscheiben versorgen sich im Schlaf mit Nährflüssigkeit, die sie tagsüber verlieren. Das ist jedoch nur dann möglich, wenn die Bandscheiben nicht unter dem Druck der Wirbelkörper stehen. Das heißt, die Wirbelsäule sollte ihr natürliche S-Form einnehmen können und nicht in eine gerade Form (harte Matratzen) oder ein Bogenform (durchgelegene Matratzen) gedrückt werden. Genau das bietet das Wasserbett durch seine immerwährende gleichmäßige Druckverteilung. Jedes "Trockensystem" hat dem gegenüber aus unserer Sicht einen entscheidenden Nachteil: Unser Körper ist vollkommen unsymmetrisch. Selbst ein mit "den tollsten Messmethoden" eingestelltes Matratzenbett kann da nur in der einen, ausprobierten Schlafposition funktionieren. Sobald ich mich anders hinlege ist mein Körper anders geformt und benötigt eine andere Unterstützung der Wirbelsäule. Ein "festes" System kann da nicht ausreichend drauf reagieren.

Entspannung der Muskulatur

Die Wärme des Wasserbettes ist regulierbar. Dies dient der Entspannung ihrer Muskulatur. Sie regenerieren schneller durch optimale Blutzirkulation. Endlich ausgeruht am Morgen erwachen durch ein tiefes Schlafniveau. In allen uns bekannten Matratzensystemen fehlt diese Unterstützung für verspannte Muskulatur.

Ruhigerer Schlaf

Ein weiterer Vorteil durch die gleichmäßige Druckverteilung beim Wasserbett: Die schwersten Körperteile sind beim Menschen der Hüft- und der Schulterbereich. Können diese jedoch nicht ausreichend einsinken, ist der Druck auf diese Bereiche zu stark und der Liegedruck auf die anderen Bereiche zu schwach. Das führt nicht nur zu einem erhöhten Druck auf  die Bandscheiben sondern auch zu häufigem Umdrehen, welches wiederum dazu führt, dass der Mensch aus der erholsamen Tiefschlafphase in eine weniger erholsame Schlafphase kommt oder sogar aufwacht. Hier haben wir wieder den schon unter "Entspannung für die Bandscheiben" erwähnten Punkt. Eine Schlafunterlage aus einem festen Material kann nicht ausreichend auf vollkommen unterschiedliche Körperformen in z.B. Seiten- und Rückenlage reagieren.

Stark reduzierte Allergiebelastung durch ein hygienischeres Schlafsystem

Der Mensch verliert permanent Hautschuppen. Diese dringen bei konventionellen Betten in die Matratze ein. Hautschuppen sind die Nahrung für die Hausstaubmilben. Beim Wasserbett dringen die Hautschuppen nur bis zur Vinylfolie vor, wo sie leicht zu entfernen sind. Die "Schicht" über der Wasserblase (Cover) ist abnehmbar und waschbar. Das macht das Wasserbett auch für Allergiker zum idealen Schlafsystem.


Weniger nächtliches Schwitzen im Sommer

Die Haut des Menschen hat gut 30 Grad Temperatur. Damit wärmt man in herkömmlichen Betten nachts seine Schlafhöhle (Matratze und Bettdecke) auf. Das soll auch so sein, damit man nicht auskühlt. Im Sommer aber kann die Körperwärme durch eine normale Matratze leider kaum vom Körper abfließen. In der Folge heizt sich der Körper richtig auf und man schwitzt. Hier kommt jetzt der im Winter so schön wärmende und erholsame Effekt des beheizten Wasserbettes umgekehrt ins Spiel. Bleibt man im Sommer bei der Temperatureinstellung des Wasserbettes leicht unter der Hauttemperatur wirken die 250-300 Liter Wasser unter dem Schläfer angenehm wärmeregulierend. Die Körperwärme staut sich nicht in der Matratze sondern wird vom Wasser aufgenommen.

Längere Lebensdauer

Wasserbetten haben eine längere Lebensdauer der Matratze - bei gleich bleibender Schlafqualität - im Vergleich zu herkömmlichen Schlafsystemen. Denn das Wasser leiert nicht aus!

"Nachteile" von Wasserbetten

Aus den oben genannten Gründen sind wir starke "Wasserbetten-Fans". Natürlich könnten wir auch Boxspring-Betten oder Bettsysteme aus der Schweiz verkaufen. Lieferanten, die uns werben wollten standen hier schon viele im Geschäft. Da es uns aber in erster Linie um die Schlafoptimierung geht und nicht ums reine Geldverdienen (Geld verdient man auch mit Ehrlichkeit, denn die spricht sich rum) stehen wir zum aus unserer Sicht absolut besten Schlafsystem: Dem Wasserbett.

Wo sehen wir Einschränkungen bei Wasserbetten?

a) Ein großer Vorteil eines Wasserbettes kann zu einem Nachteil werden, nämlich wenn man sich "verkauft". Ein Wasserbett ist wie ein Maßanzug. Faktoren wie Länge, Breite, Beruhigungsstufe, Covermaterial, Wassermenge, etc. sollten genau an die Bedürfnisse und den Körper des Kunden angepasst werden. Im Ergebnis passt das Wasserbett von Kunde A eben perfekt zu Kunde A - aber vielleicht nicht zu Kunde B. "Blind" d.h. ohne fachkundige, individuelle Beratung gekaufte Wasserbetten mit "selbstgedoktorter Wassermenge""passen" natürlich in der Regel nicht perfekt und führen oft nicht zum gewünschten, besseren Schlaf. Durch zertifizierte Schlafberater in Beratung UND Montage können sich unsere Kunden auf eine bestmögliche Beratung verlassen.
b) Körperliche Einschränkungen. Ziel des Wasserbettes ist unter anderm die gerade, wirbelsäulengerechte Lagerung des Menschen in jeder Schlafposition. Nun gibt es leider Krankheitsbilder, wie extremer Reflux oder Erkrankungen der Lunge, die eine stark aufgerichtete Position des Oberkörpers erfordern. Man kann sich vorstellen, dass ein so "verbogener" Körper nicht mehr wirbelsäulengerecht liegen kann. Aufgrund dieser (seltenen) Krankheitsbilder muss man aber zugunsten der z.B. Lungenerkrankung beim Thema Orthopädie einen Kompromiss eingehen. An dieser Stelle raten wir dann schweren Herzens von einem Wasserbett ab.  

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